Fortuna Düsseldorf hat das Kellerduell beim 1. FC Magdeburg mit 0:2 verloren und steckt damit weiter tief im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Bereits in der Anfangsphase geriet die Mannschaft durch Treffer von Laurin Ulrich (2.) und Mateusz Żukowski (16.) früh entscheidend ins Hintertreffen. Danach stabilisierte sich Fortuna zwar etwas und übernahm phasenweise mehr Spielanteile, doch zwingende Torchancen blieben über weite Strecken aus. Auch nach der Pause fehlte es an Durchschlagskraft im letzten Drittel, während Magdeburg defensiv kompakt blieb und sogar weitere Treffer erzielte, die allerdings wegen Abseits nicht zählten. (DIE WELT)
Die Niederlage ist besonders bitter, weil sie im direkten Duell zweier Tabellennachbarn fiel. Statt sich Luft im Tabellenkeller zu verschaffen, rutscht Düsseldorf weiter nach unten und kassiert bereits die fünfte Niederlage in Serie. Damit wächst der Druck auf Mannschaft und Trainerteam deutlich. In der aktuellen Phase der Saison geht es nicht mehr nur um spielerische Entwicklung, sondern vor allem um Punkte und Stabilität.
Positiv bleibt allenfalls, dass die Mannschaft nach dem frühen Rückstand nicht auseinandergebrochen ist und in der zweiten Hälfte mehr Präsenz zeigte. Entscheidend wird jetzt sein, schnell wieder defensive Ordnung zu finden und offensiv klarere Aktionen zu erzwingen. Die kommenden Spiele bekommen damit endgültig Endspielcharakter im Kampf um den Klassenerhalt.