Ab 16 Uhr Evakierung im Bereich zwischen Franziskusstraße und Mörsenbroicher Weg.
Zwei bei Sondierungsarbeiten in Düsseldorf-Mörsenbroich entdeckte britische Fünf-Zentner-Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg werden am Montag, 12. Januar 2026, entschärft. Dafür müssen bis spätestens 16 Uhr alle Bewohnerinnen und Bewohner im 400-Meter-Radius um die Fundstelle an der Sankt-Franziskus-Straße ihre Wohnungen verlassen. Insgesamt sind bis zu 4.200 Menschen betroffen.
Die Stadt Düsseldorf bittet die Bevölkerung, den Evakuierungsanweisungen zügig nachzukommen, damit die Entschärfung ohne Verzögerungen beginnen kann. Nach Abschluss der Evakuierung übernimmt der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf die Entschärfung.
Als Betreuungsstelle steht das Friedrich-Rückert-Gymnasium an der Rückertstraße 6 zur Verfügung. Ab 13.30 Uhr fahren Rheinbahn-Busse von den Haltestellen Wrangelstraße und Wilhelm-Raabe-Straße dorthin.
Im betroffenen Bereich liegen unter anderem mehrere Kitas, Schulen sowie städtische Notunterkünfte. Der Straßenverkehr rund um die Sankt-Franziskus-Straße ist gesperrt; eine weiträumige Umfahrung wird empfohlen. Die Buslinie 776 wird umgeleitet.
Hilfsbedürftige Personen können einen Transport über die Feuerwehrleitstelle unter 19222 anfordern. Das städtische Gefahrentelefon ist unter 3889 889 erreichbar. Warnfahrzeuge mit Lautsprechern informieren zusätzlich vor Ort.
Nach der Entschärfung wird ein Zünder kontrolliert gesprengt. In der Umgebung kann es dabei zu einem lauten Knall kommen.
Hinweis: Beitragsbild mit KI erstellt
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