Gleis an brennender Böschung, KI-Bild

Bahnstrecke Düsseldorf–Köln nach Böschungsbrand gesperrt

AKTUALISIERUNG: Bahnstrecke wieder frei gegeben.

Nach einem Böschungsbrand bleibt die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln weiter erheblich gestört. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Langenfeld und Leverkusen. Dort hatten am Freitag Brände in Gleisnähe mehrere Signalkabel beschädigt. Seitdem können Züge auf dem Abschnitt nicht regulär fahren.

Die Sperrung trifft eine der wichtigsten Bahnverbindungen in Nordrhein-Westfalen. Im Nah- und Fernverkehr kommt es zu Ausfällen, Umleitungen und Verspätungen. Fernzüge werden teilweise umgeleitet und erreichen ihre Ziele später. Auch Regionalverbindungen zwischen Düsseldorf, Leverkusen und Köln sind betroffen. Reisende sollten ihre Verbindung vor Fahrtantritt prüfen und mehr Zeit einplanen.

Die Deutsche Bahn arbeitet an der Reparatur der beschädigten Kabel und an technischen Prüfungen. Wann die Strecke wieder vollständig freigegeben werden kann, war zunächst unklar. Zwischenzeitlich war von einer möglichen Wiederaufnahme frühestens am Samstagnachmittag die Rede, später konnte die Bahn aber noch keine verlässliche Prognose nennen.

Parallel laufen Ermittlungen zur Brandursache. Der Staatsschutz ist eingeschaltet. Nach Medienberichten gibt es inzwischen auch ein mutmaßliches Bekennerschreiben. Ob es tatsächlich mit dem Brand zusammenhängt, muss geprüft werden. Offiziell bestätigt ist bislang: Die Ermittler gehen dem Verdacht nach, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden sein könnte.

Für Pendlerinnen, Pendler und Wochenendreisende bedeutet die Sperrung erhebliche Einschränkungen. Gerade die Achse Düsseldorf–Köln ist für Berufspendler, Fernreisende, Messebesucher und den Regionalverkehr zentral. Wenn hier Signalkabel ausfallen, reicht ein Brand an der Böschung aus, um den Bahnverkehr großflächig durcheinanderzubringen.

Stand 11. Juli, Samstag, 18:30: Züge werden noch mit ‚Fällt aus‘ bzw. Schienenersatzverkehr gemeldet.